Literaturvormittag am IGV


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Gerd Berghofer

 

Dass man mit Gedichtevortragen und Vorlesen von Literatur wirklich Geld verdienen kann, ist jedes Jahr aufs Neue besonders für die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen ein Faszinosum, und so wird Gerd Berghofer jedes Jahr aufs Neue gefragt, wie er zu diesem Beruf gekommen sei, den er im Übrigen gar nicht angestrebt hatte, sondern in den er erst allmählich hineingewachsen ist, indem er sein Hobby zur Profession machte.

Gerd Berghofer ist seit so langer Zeit einmal jährlich Gast am IGV, dass viele Schüler der Q12 sich noch an ihn erinnern, als er ihnen in der 7. Klasse seinen Balladenvortrag gehalten hat. Das Thema Ballade wird in dieser Klassenstufe vom Lehrplan und der Vortag einer Ballade vor der Klasse von der jeweiligen Lehrkraft verlangt, und was könnte näher liegen, als den betroffenen Schülerinnen und Schüler einmal vor Augen und vors Gehör zu führen, wie sich so eine Rezitation anhören könnte. Und da staunen viele nicht schlecht, vor allem weil Herr Berghofer ja nicht nur eine Ballade - auswendig! - vorträgt.

Nach den Siebtklässlern sind unsere Zwölfer an der Reihe. So kurz vor dem Deutschabitur am 6. Mai ist man dankbar für jeden Input, und Bertolt Brecht ist ein Thema, das gar nicht abwegig erscheint. Eine schöne Abwechselung ist es außerdem, dass man einmal die Texte nicht selbst lesen und analysieren muss, sondern quasi serviert bekommt, noch dazu von einem Außenstehenden, bei dem die Gefahr, dass man plötzlich aufgerufen wird und etwas höchst Intelligentes beitragen muss, gleich null ist.

Und so sind alle glücklich!

Auf Wiedersehen, Herr Berghofer, bis zum nächsten Jahr!  

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"Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben..."