Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau

Ähnlich wie das größte Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz steht der Name „Dachau“ als Synonym für die menschenverachtende Verfolgung und Ermordung von Minderheiten durch das NS-Regime. Auch wenn die Vergasungsanlage im Konzentrationslager Dachau nie systematisch in Betrieb war, starben in dem Lager, das vom 22. März 1933 bis zum 29. April 1945 in Betrieb war und als Vorbild für alle anderen NS-Konzentrationslager diente, über 40.000 Menschen durch Erschöpfung, Hunger, Krankheiten, Erschießungen oder Misshandlungen durch die SS.

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Während einer eineinhalbstündigen Führung über das Gelände erhielten die Schüler Eindrücke über das Schicksal der KZ-Häftlinge, u.a. durch die Besichtigung einer Häftlingsbaracke oder des „Bunkers“, in dem die Häftlinge die schwersten Misshandlungen erleiden mussten. Daran anschließend besichtigten die Schüler das Museum, in dem sie sich auch über die medizinischen Versuche, die in Dachau an Häftlingen vorgenommen wurden, informieren konnten.

Christian Herrmann

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